Nachtrag zum Thema Fitness: Mein Kollege hat gestern ein anderes Fitnessstudio besucht. Er hat ihnen aber klar gemacht, dass er nur eine monatliche Mitgliedschaft abschließen möchte, damit nicht wieder so was passiert wie im Powerhouse. Die Dame am Empfang wird hellhörig: Powerhouse? Aber dann kann er doch mit seiner Mitgliedskarte umsonst hier hin. Muss nur mit seinem Vertrag vorbeikommen und ihn umschreiben lassen. Wo ist der Haken?
Am nächsten morgen gehen wir mit Wenna vorbei um den Papierkram zu erledigen. Ja, Karte kann man umschreiben lassen. Kostet nichts. Und die durch die chinesischen Goldmedaillen ehrlich verdienten Gratismonate werden auch übernommen. Wieso habe ich nicht verstanden, muss ich aber auch nicht. Stand wahrscheinlich in einer der ca. 10 chinesischen SMS die ich pro Tag kriege und mittlerweile ungelesen lösche weil es sowieso nur Werbung ist. Egal. Fitness ist also bis Ende 2010 gesichert, jetzt muss nur noch das Ende meines Chinaaufenthalts lange genug reichen.
Und wie ist es dort so? Siehe unten. Nur alles noch größer, noch lauter. Beim Spinning gibt es Varilights und richtige Stroboskope. Die Musik ist etwas Abwechslungsreicher, heute habe ich zu „Rein-Raus“ von Rammstein gestrampelt. Und noch eine Premiere: Zum ersten Mal sehe ich einen Rückwärtsgeher (genauer: eine Rückwärtsgeherin, um die Mitte zwanzig) auf einem Laufband. Rückwärtsgehen ist in China aus irgendeinem Grund weit verbreitet, und noch rätselhafter als die Tatsache dass manche Leute es tun ist wie sie es bei den dortigen Verkehrsverhältnissen überleben. Normalerweise gehen die Leute allerdings auf der Straße rückwärts, nun eben auf dem Laufband. Der Fortschritt macht nicht halt...
Rückblick
vor 16 Jahren
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